„Die Angst vor künstlicher Intelligenz ist hysterisch“


Mark Zuckerberg – das Gesicht des Facebook-Gründers in einer Collage aus Userfotos Foto: dpa Picture-Alliance / How Hwee Young
Er zählt zu den wichtigsten Unternehmern der Welt. Ein Gespräch mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg über Redefreiheit im Internet, virtuelle Welten – und den wahren Beginn seiner Erfolgsgeschichte.

Von Mathias Döpfner|DIE WELT

Welt am Sonntag: Mark, auf Facebook erfahren wir, dass Sie am Brandenburger Tor joggen waren. Wie war es?

Mark Zuckerberg: Gut. Ich war zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder im Schnee joggen. Wenn ich in eine andere Stadt komme, hilft mir das Joggen immer dabei, mich an die richtige Zeitzone zu gewöhnen und eine Gelegenheit zu haben, die Stadt kennenzulernen – insofern war das großartig.

Welt am Sonntag: Sie sind nicht zum ersten Mal in Berlin.

Zuckerberg: Nein, und ich liebe es. Berlin ist weltweit eine meiner Lieblingsstädte. Ich mag die Energie. Die Stadt ist so jugendlich, hat gleichzeitig so viel interessante Vergangenheit. Damit meine ich auch die jüngere Geschichte, die Wiedervereinigung. In vielerlei Hinsicht ist Berlin für mich ein Symbol dafür, was wir bei Facebook als unsere Mission auffassen: Menschen zusammenzubringen, Verbindungen zwischen Menschen zu schaffen und Trennendes einzureißen.

weiterlesen