Bedford-Strohm: In Diskussion über sexuelle Gewalt differenzieren


Es müssten die „unseligen Alternativen“ überwunden werden, die Diagnose des Problems „entweder für fremdenfeindliche Hetze zu missbrauchen oder sie aus Angst vor dieser Hetze schönzureden“, schreibt der bayerische Landesbischof im evangelischen Monatsmagazin „chrismon“.

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In der Diskussion über sexualisierte Gewalt nach der Kölner Silvesternacht darf nach Ansicht des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, weder gehetzt noch tabuisiert werden. Es müssten die „unseligen Alternativen“ überwunden werden, die Diagnose des Problems „entweder für fremdenfeindliche Hetze zu missbrauchen oder sie aus Angst vor dieser Hetze schönzureden“, schreibt der bayerische Landesbischof im evangelischen Monatsmagazin „chrismon“. Nötig sei stattdessen, die Probleme beim Namen zu nennen und sie differenziert und lösungsorientiert anzugehen.

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