Seehofer möchte Guttenberg zurückholen – aber der sagt ab


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  • In der CSU verdichten sich die Anzeichen, Parteichef Horst Seehofer wünsche sich eine Rückkehr des früheren Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg in die erste Reihe der deutschen Politik.
  • Seehofer ist bereit, den Parteivorsitz noch in diesem Jahr vorzeitig an den CSU-Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl abzugeben.
  • Guttenberg lehnt eine Rückkehr vorerst jedoch ab – mit einer durchaus bemerkenswerten Erklärung.

Von Roman Deininger, Wolfgang Wittl|Süddeutsche.de

Horst Seehofer ist als politischer Spieler bekannt, als einer, der lieber schnelle Haken schlägt als langen Linien zu folgen. Jetzt ist der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef offenbar bereit, sein wohl letztes Ass zu ziehen, um seinen ungeliebten Finanzminister Markus Söder als neuen starken Mann der CSU zu verhindern. In der Partei verdichten sich die Anzeichen, dass Seehofer sich eine Rückkehr von Karl-Theodor zu Guttenberg in die erste Reihe wünscht. Nach SZ-Informationen favorisiert Seehofer sogar die Option, Guttenberg zum Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl 2017 und zum Parteichef zu machen.

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