Zika-Virus kann Guillain-Barré Syndrom auslösen


Partikel des Zika-Virus (blau) im Gewebe. © CDC
Schlechte Nachricht: Eine Infektion mit dem Zika-Virus kann offenbar auch das Guillain-Barré Syndrom auslösen. Darauf deutet eine auffällige Häufung von Patienten mit dieser Nervenkrankheit während eines Zika-Ausbruchs in Französisch-Polynesien hin. Das könnte bedeuten, dass sich künftig auch in anderen Gebieten mit Zika-Epidemien Fälle dieser akuten Nervenerkrankung häufen, warnen die Forscher im Fachmagazin „The Lancet“.

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Das Guillain-Barré Syndrom (GBS) ist eine noch immer nicht vollständig aufgeklärte akute Autoimmun-Erkrankung des Nervensystems. Dabei entzünden sich die Myelinscheiden von Nervenfasern und werden vom Immunsystem angegriffen und zerstört. Als Folge treten innerhalb sehr kurzer Zeit Schwäche und Lähmungen von Armen und Beinen auf. In schweren Fällen kann auch die Atmung gelähmt werden. Die Krankheit ist aber bei rechtzeitiger Diagnose vollständig heilbar.

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