Fessenheim: Behörde spielte Vorfall in AKW herunter


Kernkraftwerk Fessenheim mit den beiden Reaktorgebäuden (Aufnahme von Südosten, 2010), im Vordergrund der Rheinseitenkanal, dazwischen liegen die zwei Lager- und Abklingbecken für die Brennstäbe. Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0
Eine Panne im ältesten AKW Frankreichs im April 2014 war wohl gefährlicher als gedacht: Der Reaktor ließ sich laut Medienberichten vorübergehend nicht mehr steuern.

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Ein Zwischenfall im französischen Atomkraftwerk Fessenheim nahe der deutschen Grenze war einem Medienbericht zufolge gravierender als bislang bekannt. Die französische Atomaufsicht ASN habe den Vorfall im April 2014 gegenüber der Internationalen Atomenergiebehörde heruntergespielt, berichteten WDR und Süddeutsche Zeitung am Freitag. Ein Wassereinbruch hatte damals die Elektrik beschädigt und zur Abschaltung eines Reaktors geführt.

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