Uni Köln baut Gebetsraum für jeden


dpa/Federico Gambarini Universität zu Köln
An den Hochschulen in Dortmund und Berlin ging es schief. Jetzt will die Uni Köln dennoch einen Gebetsraum eröffnen – und zwar für alle Konfessionen. Eine Nutzungsordnung soll Problemen wie in Dortmund vorbeugen. Diskriminierung und Ausgrenzung ist darin untersagt.

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Die Hochschulen in Essen, Bochum, Dortmund und Berlin hatten zuletzt ihre Gebetsräume geschlossen – die Universität Köln macht genau das Gegenteil und eröffnet einen „Raum der Stille“. Dabei hatte es an in den anderen Universitäten zum Teil große Konflikte gegeben.

Sechseinhalb Jahre hat es gedauert, bis der Raum endlich realisiert werden konnte. Erst gab es wegen der doppelten Abiturjahrgänge keinen Platz, dann gab es Abstimmungen darüber, wie so ein Raum aussehen soll und wer ihn wie nutzen darf. „Viele Studierende wünschten sich einen Rückzugsort – aber es gab sehr unterschiedliche Nutzungsvorstellungen“, sagt Patrick Honecker, Sprecher der Universität, zu FOCUS Online. Nun ist es aber soweit und ab Herbst soll der Raum genutzt werden können.

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