Ausgebrannt – ist Burnout therapierbar?


Wer denkt, dass Burnout nur Topmanager in den obersten Führungsriegen trifft, irrt. © shutterstock, Lisa S.
Hohe Arbeitsbelastung und enormer Zeitdruck: Wer denkt, dass Burnout nur Topmanager in den obersten Führungsriegen trifft, irrt. Burnout wird zum Volksleiden. Aber das diffuse Krankheitsbild und unterschiedlichste individuelle Symptome erschweren die Diagnose. Nichtsdestotrotz kann Betroffenen geholfen werden, das Burnout Syndrom ist therapierbar.

scinexx

Im Hamsterrad: Wer sich Tag für Tag abstrampelt im Job, für die Familie, den Freundes- und Bekanntenkreis, ignoriert gerne die eigenen Grenzen – und merkt gar nicht, dass es eigentlich längst zu viel ist. Oder wird von Schuldgefühlen daran gehindert, sich das einzugestehen. Schlaf- und Konzentrationsstörungen, nervöse Ticks, chronische Kopfschmerzen und Schwindelgefühl sind nur einige der Folgen. Manchen gelingt es, die Notbremse zu ziehen und sich ein bisschen Freiraum zu schaffen, in dem sie wieder atmen können; sich an etwas zu erinnern, was ihnen früher große Freude bereitet hat und sich wieder Zeit dafür zu nehmen. Es mag hilfreich sein, das zu tun, was der Arbeitsplatz nicht bietet: Wer den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt, sucht sich eine ausgleichende Beschäftigung an der frischen Luft, so der Expertenrat. Anderen gelingt das jedoch nicht mehr: Sie haben verlernt, zur Ruhe zu kommen. Was tun in der totalen Erschöpfung?

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