Diener legt Amt als Vorsitzender der Evangelischen Allianz nieder


Der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Michael Diener, legt sein Amt zum Ende des Jahres nieder. Sein Rücktritt stehe aber nicht im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen in evangelikalen Kreisen um seine ethischen Positionen.

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Grund sei, dass er im November in den Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gewählt wurde, heißt es in einem am Mittwoch von der Allianz verbreiteten Schreiben Dieners. Den Posten an der Spitze des evangelikalen Dachverbandes hatte er seit 2012 inne, er gibt ihn ein Jahr vor dem regulären Ende der sechsjährigen Amtszeit auf.

Schon vor seiner Kandidatur habe er seinem Arbeitgeber, dem Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband, versprochen, dass er bei einer Wahl in den Rat der EKD den ehrenamtlichen Vorsitz bei der Allianz niederlegen werde, schreibt der 53-Jährige. Seine „gesundheitliche Situation“ nach einem Zusammenbruch Ende 2013 sei mit der „dauerhaften Wahrnehmung von drei Spitzenämtern nicht vertretbar“, schreibt er weiter. Der Allianz-Hauptvorstand des evangelikalen Dachverbands, der am Dienstag und Mittwoch in Bad Blankenburg in Thüringen tagte, teilte den Rücktritt Dieners mit, ohne sich weiter dazu zu äußern.

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