Ebnete Fleisch den Weg zum Menschen?


Der Homo erectus profitierte wahrscheinlich davon, dass er mehr Fleisch aß als seine Vorgänger. © Ökologix/ gemeinfrei
Fleisch war ihr Gemüse: Erst das Fleischessen und Zerkleinern der Nahrung brachte unsere Vorfahren voran – und ebnete den Weg zur Entwicklung des Menschen. Denn wie US-Forscher herausfanden, spart schon ein Drittel Fleischanteil auf dem Speiseplan viel Kraft und machte große Zähne und kräftige Kaumuskeln überflüssig. Das wiederum schuf die Voraussetzungen für ein flaches Gesicht, die Sprache und ein großes Gehirn, so die Forscher im Fachmagazin „Nature“.

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Für unsere nächsten Verwandten, Gorillas und Schimpansen, ist Fressen eine tagesfüllende Beschäftigung. Ihre Pflanzenkost hat meist eine geringe Energiedichte und muss zudem gründlich zerkaut werden, damit die Verdauungsenzyme sie aufschließen können. Als Folge besitzen sie kräftige Zähne, Kiefer und Kaumuskeln, ähnlich wie noch unsere vormenschlichen Vorfahren.

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