Islam: Stellvertreter Religion für Christentum


Diese Raumteiler mit Decken dienten laut Rektorat dazu, den Raum in einen größeren, hellen Bereich für Männer und einen kleineren dunklen Bereich für Frauen aufzuteilen. Foto: TU Dortmund
Diese Raumteiler mit Decken dienten laut Rektorat dazu, den Raum in einen größeren, hellen Bereich für Männer und einen kleineren dunklen Bereich für Frauen aufzuteilen. Foto: TU Dortmund
Die Schließung der Gebetsräume an der Technischen Universität (TU) Berlin stößt bei der evangelischen Landeskirche auf harsche Kritik.

evangelisch.de

Landesbischof Markus Dröge von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz bezeichnet die Entscheidung der Hochschule als nicht nachvollziehbar. In seiner Kolumne für die Boulevardzeitung „B.Z.“ (Donnerstagsausgabe) schreibt Dröge, die freie Religionsausübung gehöre zu den verfassungsrechtlich garantierten Grundrechten Deutschlands: „Deshalb sind öffentliche Gebetsräume in Berlin völlig normal.“

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1 Comment

  1. Dröge schreibt, die freie Religionsausübung gehöre zu den verfassungsrechtlich garantierten Grundrechten Deutschlands: “Deshalb sind öffentliche Gebetsräume in Berlin völlig normal.”

    Konsequent wäre daher, dass in den Rathäusern, auf den U-Bahnhöfen oder beispielsweise in abgetrennten Abteilen eines S-Bahnwagens mit Teppichen ausgelegte Gebetsräume eingerichtet werden. Hat der Mann völlig die Orientierung verloren? Auf die Idee kommt er wohl nicht, dass es Sache jener Vereine ist, die sich solchem Märchenglauben verschreiben, auf ihre Kosten für entsprechende Räumlichkeiten zu sorgen. Was wird er demnächst noch fordern, weil “völlig normal“? Etwa ein Kreuz auf dem Berliner Funkturm oder einen Predigtstuhl unterm Dach des Berliner Hauptbahnhofs? Dröge träumt offensichtlich von der Vollendung der “Kirchenrepublik Deutschland“.

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