Anwalt: Strenggläubige Muslima will vor Gericht Schleier ablegen


Burqua Burka
Burka (CC-by-sa/2.0/en by Rockin‘ the Khuff)
Nach Kritik an der Vollverschleierung einer Zeugin vor Gericht in Bayern hat die strenggläubige Muslima einem Zeitungsbericht zufolge eingelenkt.

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Seine Mandantin habe eingesehen, dass es ein Fehler gewesen sei, aus religiösen Gründen ihr Gesicht nicht zu zeigen, sagte der Anwalt Heinrich Karl Haarmann der „Bild“-Zeitung (Freitagsausgabe). Bei der nächsten Verhandlung werde die 43-Jährige ihren Schleier ablegen.

„Vollkommen aufgelöst“

Die vollverschleierte Frau soll nach Angaben der bayerischen Justiz am 17. März in einer Berufungsverhandlung vor dem Landgericht München aussagen. In erster Instanz hatte sie den Schleier auch auf richterliche Aufforderung nicht lüften wollen, was beim Amtsrichter auf Unverständnis stieß. In dem Verfahren steht ein Mann vor Gericht, der die Frau beleidigt haben soll. Vom Amtsgericht war der Angeklagte im November freigesprochen worden.

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