Lage in Idomeni verschärft sich weiter


Kälte und Nässe haben das Flüchtlingscamp an der griechisch-mazedonischen Grenze in eine Schlammlandschaft verwandelt. Die Lage für die Menschen wird immer schwieriger. Sie hoffen weiter auf eine Öffnung der Grenze.

evangelisch.de

Deutsche Oppositionspolitiker und Hilfsorganisationen rufen angesichts der prekären Lage der Flüchtlinge in der griechischen Ortschaft Idomeni dazu auf, sich für die Menschen einzusetzen. Nach Einschätzung der Grünen-Vorsitzenden Simone Peter werden sie weiter versuchen, Richtung Europa zu ziehen. Forderungen nach einer Übernahme der Flüchtlinge aus Griechenland lehnt die Bundesregierung ab.

„Blicke nach Norden gerichtet“

„Die Blicke und Hoffnungen der geflüchteten Menschen sind nach Norden gerichtet“, sagte Peter bei einem Besuch in Idomeni dem Evangelischen Pressedienst (epd). Für die Flüchtlinge an der griechisch-mazedonischen Grenze gebe es kein Zurück: „Einfach weil es dort am Zaun die Hoffnung gibt, dass sich die Flüchtlingsroute doch irgendwann öffnet“, sagte Peter am Freitag.

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