TU Berlin: Großer Andrang und Verärgerung beim letzten Freitagsgebet


Das Freitagsgebet im umstrittenen Gebetsraum der TU Berlin.Foto: Yves Bellinghausen
Von Montag an will die Berliner TU keine muslimischen Gebetsräume mehr in ihren Räumlichkeiten haben. Während des letzten Freitagsgebets machten viele Gläubige ihrem Ärger Luft.

Von Yves Bellinghausen|DER TAGESSPIEGEL

Sonderlich schön ist er nicht, der Raum, in dem sich die Muslime der Berliner TU jeden Freitag zum Gebet treffen. Statt sakraler Erhabenheit schmücken Klettersprossen und Spiegelflächen den Gebetsraum im fünften Obergeschoss des TU-Hauptgebäudes – kein Wunder, denn eigentlich ist er  eine Turnhalle. Trotzdem wird er von den gläubigen Studenten der TU gut besucht. An diesem Freitag war der Andrang sogar so groß, dass die Gläubigen sich aneinander quetschen mussten, um noch Platz auf dem Gebetsteppich zu finden. Gut 500 Leute wollten ein letztes Mal das Freitagsgebet in der Sporthalle der TU abhalten, denn ab dem 14. März will die Universität Gläubigen keine Räume mehr zur Verfügung stellen.

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