EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm erhält umstrittenen katholischen Preis


Scharfe Kritik durch evangelische konservative Christen an der Auszeichnung des EKD-Ratsvorsitzenden durch den „Herbert-Haag-Preis“: Der Stifter des Preises sei „theologisch ultraliberal“

kath.net

Auf scharfe Kritik theologisch konservativer Kreise stößt die Verleihung des „Herbert-Haag-Preises für Freiheit in der Kirche“ an den EKD-Ratsvorsitzenden, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München). Er werde unter anderem geehrt, „weil er als führender kirchlicher Amtsträger vorlebt, dass Freiheit in der Kirche und aktiver interreligiöser Dialog eng zueinandergehören“, teilte die bayerische Landeskirche mit. Die Auszeichnung der gleichnamigen Stiftung ist mit 10.000 Euro dotiert und wird Bedford-Strohm am 13. März in Bern verliehen. In der Begründung heißt es weiter, dass der Landesbischof die Perspektiven für einen menschenrechtsverbundenen Islam am Herzen lägen. Die Herbert-Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche wurde 1985 von dem katholischen Theologieprofessor Herbert Haag (1915–2011) gegründet. Bisherige Preisträger sind unter anderen die feministische Theologin Elisabeth Moltmann-Wendel, der Kirchenkritiker Eugen Drewermann und der Befreiungstheologe Leonardo Boff.

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