Nachhaltiges Plastik aus CO2 und Pflanzenabfällen


Bald PEF statt PET? Ein neuer Kunststoff könnte aus Pflanzenabfällen und CO2 gewonnen werden. © meenalnc/ freeimages
Ein Plastik, das Kohlendioxid verbraucht, statt es zu erzeugen? Dieses unmöglich scheinende Kunststück ist nun US-Forschern gelungen. Sie haben eine Methode gefunden, um aus Karbonat, CO2 und Pflanzenabfällen den Plastik-Rohstoff FDCA herzustellen. Das macht es nun möglich, einen umweltfreundlicheren Ersatzstoff für das allgegenwärtige PET zu gewinnen – und das indem CO2 verbraucht statt freigesetzt wird, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature“ berichten.
 

scinexx

Schwer abbaubarer Kunststoffmüll verseucht die Meere und findet sich als Mikroplastik längst in Lebensmitteln wie Honig und Salz und in Getränken. Zwar geben gerade entdeckte plastikfressende Bakterien Hoffnung auf eine bessere Entsorgung, aber es bleibt das Problem, dass die Kunststoffe aus Erdöl gewonnen werden und dies enorme Mengen des Treibhausgases CO2 freisetzt.

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