Lammert sieht „jede Menge Grund zum Nachdenken“


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Was tun nach den Wahlerfolgen der AfD? Eine andere Flüchtlingspolitik fordert Hans-Peter Friedrich. Ursula von der Leyen und Günther Oettinger hingegen wollen weiter den Kurs der Kanzlerin stützen.

evangelisch.de

Nach den Wahlerfolgen der rechtskonservativen AfD hat eine Debatte über ein Versagen der etablierten Parteien und eine restriktivere Flüchtlingspolitik begonnen. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, sagte am Sonntagabend, die „überragende Mehrheit der Deutschen“ wolle schutzsuchenden Menschen auch weiterhin Hilfe zukommen lassen. Darüber sollten die Ergebnisse für eine rechtspopulistische Partei nicht hinwegtäuschen. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) sagte, in den Ergebnissen vom Sonntag sehe er „für alle demokratischen Parteien jede Menge Grund zum Nachdenken“.

Die AfD schaffte bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt aus dem Stand mit zweistelligen Ergebnissen den Einzug in die Parlamente. Die Rechtspopulisten hatten in den Wahlkämpfen gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung mobil gemacht.

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