Rätsel der Sima-Frühmenschen gelöst?


So könnten die Sima-Menschen vor rund 430.000 Jahren ausgesehen haben. © Kennis & Kennis Madrid Scientific Films
Seltsame Mischung: Forscher haben erstmals das Erbgut der rätselhaften Sima-Frühmenschen entschlüsselt. Diese vor rund 430.000 Jahren in Spanien lebenden Homininen sind demnach wohl doch frühe Neandertaler, wie die Wissenschaftler im Fachmagazin „Nature“ berichten. Dies zwar zuvor angezweifelt worden, weil die Mitochondrien-DNA dieser Frühmenschen eine verblüffende Übereinstimmung mit den Denisova-Menschen Sibiriens aufweist.

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28 Frühmenschen-Skelette aus der Höhle Sima de los Huesos im Norden Spaniens geben schon länger Rätsel auf. Denn die rund 430.000 Jahren alten Fossilien ähneln in einigen Merkmalen den Neandertalern, in anderen Eigenschaften scheinen sie dagegen primitiver. Angesichts ihres Alters und des Fundorts lag es daher nahe, die Sima-Menschen als frühe Neandertaler oder deren Vorgänger einzustufen.

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