Andrew Wiles erhält den Abel-Preis


Großer Mathematiker. Andrew Wiles hat Fermats letzten Satz bewiesen. Dafür erhält er nun den Abel-Preis. (picture-alliance / obs / Arte)
Großer Mathematiker. Andrew Wiles hat Fermats letzten Satz bewiesen. Dafür erhält er nun den Abel-Preis. (picture-alliance / obs / Arte)
Fermats letzter Satz beschäftigte Mathematiker über Jahrhunderte. Der britische Zahlentheoretiker Andrew Wiles bewies ihn schließlich. Nun erhält er dafür den „Nobelpreis der Mathematik“.

von Ralf Nestler | Der Tagesspiegel

Andrew Wiles, 62, erhält den diesjährigen Abel-Preis. Er werde geehrt für seinen „atemberaubenden“ Beweis des Großen Fermatschen Satz, heißt es in der Begründung der norwegischen Akademie der Wissenschaften vom Dienstag. Die Auszeichnung ist mit sechs Millionen Kronen (rund 600.000 Euro) dotiert und wird dem britischen Mathematiker am 24. Mai in Oslo verliehen.

Der Große Fermatsche Satz, auch als „Fermats letzter Satz“ bezeichnet, wurde im 17. Jahrhundert von Pierre de Fermat formuliert. Er besagt: Ist n eine natürliche Zahl und größer als 2, so kann die n-te Potenz jeder natürlichen Zahl ungleich null nicht in die Summe zweier n-ter Potenzen natürlicher Zahlen ungleich null zerlegt werden. Ausgedrückt in einer Gleichung heißt das: a^n + b^n = c^n hat für positive ganze Zahlen a,b,c,n mit n>2 keine Lösung.

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