Feindbild Muslime als europaweites Phänomen


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Religionsfreiheit ist einer jener zentralen Werte, die auch den nach Österreich kommenden Flüchtlingen in eintägigen Kursen vermittelt werden. © apa/herbert neubauer
Ein Bericht aus 25 europäischen Ländern gibt einen Überblick, in welcher Stimmung Europas Muslime leben

Von Maria Sterkl | derstandard.at

Wien – Ein Brandanschlag auf einen muslimischen Gebetsraum in Niederösterreich, Proteste über Halal-Fleisch im Supermarkt, die dazu führen, dass das Fleisch wieder aus dem Sortiment entfernt wurde: Zwei Vorfälle in Österreich, die symptomatisch für einen zunehmenden antimuslimischen Rassismus seien, sind Farid Hafez und Enes Bayrakli überzeugt.

Die Politologen wollten das bei vielen Muslimen präsente Gefühl, dass sich die allgemeine Stimmung gegenüber Muslimen in Europa aufgeheizt hat, durch konkrete Beispiele auf den Punkt bringen. Sie haben Politologen in 25 europäischen Staaten beauftragt, qualitative Berichte über die Lage der Islamophobie im jeweiligen Land zu erstellen – wobei sie betonen, dass nicht jede Kritik an Muslimen automatisch islamophob sei. Die Ergebnisse sind im „European Islamophobia Report“ (EIR) gesammelt, der künftig jährlich erscheinen soll.

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