Ex-Sozialarbeiter: „Strikte Trennung von Kirche und Staat nötig“ in Belgien


Peter Calluy war im belgischen Boom als Sozialarbeiter tätig und bekam selbst mit, wie Jugendliche radikalisiert wurden

Interview Kim Son Hoang|derStandard.at

STANDARD: Welche Erfahrungen haben Sie als Sozialarbeiter mit Islamisten gemacht?

Calluy: Die wichtigste Erfahrung war die mit dem späteren IS-Rekrutierer Fouad Belkacem, der anfing, die Jugendlichen zu radikalisieren. Er sprach sich unter anderem für die Todesstrafe für Homosexuelle aus und wollte Belgien in einen islamischen Staat umbauen. Er fing auch an, sich mit Leuten in anderen Städten zu vernetzen. Ich meldete das meinen Vorgesetzten, Medien, Politikern.

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