Helmholtz-Zentrum meldet Vorfall am Forschungsreaktor


Das Helmholtz Zentrums in Wannsee. Der Forschungsreaktor soll im Jahr 2020 endgültig abgeschaltet werden.Foto: Sebastian Tanke/ dpa
Beim Experimentier-Reaktor des Helmholtz-Zentrums in Berlin-Wannsee hat es ein „meldepflichtiges Ereignis“ gegeben. Der Schaden ist mittlerweile behoben.

Von Kevin P. Hoffmann|DER TAGESSPIEGEL

Wie aus der erst jetzt veröffentlichten Monatsbericht des Bundesamtes für Strahlenschutz hervorgeht, ereignete sich der Vorfall bereits am 13. Dezember vergangenen Jahres. Demnach war eine der vier Messkammern, die sich an den Ecken der würfelförmigen Anlage mit Namen BER II befinden, ausgefallen. So sei eine sogenannte „Schieflast“ von 25 Prozent angezeigt worden. Daraufhin sei eine automatische Schnellabschaltung des Reaktors ausgelöst worden, heißt es in dem Bericht. „Es ist also ein Messgerät beziehungsweise Sensor ausgefallen, tatsächlich gab es aber keine Schieflast“, erklärte Ina Helms, Sprecherin des Helmholtz Zentrums Berlin, dem Tagesspiegel am Donnerstag.

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