Steinbachs Twitterei: Die Zumutung auf 140 Zeichen


© dpa Mit kontroversen „Tweets“ sorgt Erika Steinbach für Furore.
Erika Steinbach twittert grenzwertige Dinge über Asylpolitik und Flüchtlinge. Angesichts ihrer eigenen Biographie ist das Verhalten der CDU-Politikerin erstaunlich.

Von Wibke Becker|Frankfurter Allgemeine

Erika Steinbach twittert seit Dezember 2011. Peter Tauber hatte sie dazu überredet. Zuerst zu Facebook. Tauber meinte, für sie als Informatikerin sei Social Media doch geradezu ideal. Sie wehrte ab: überflüssig, einfach nur Zeitverlust. Er ließ nicht locker: Da verpasst du was, das solltest du machen. Steinbach gab sich geschlagen, und Tauber richtete ihr sogar noch das Facebook-Profil ein.

So jedenfalls erzählt es Steinbach. Heute ist sie ein Social-Media-Junkie. Mehr als 17.000 „Tweets“, also Kurznachrichten, hat sie bislang in die Welt gesetzt, mehr als 13.000 Menschen folgen ihr. Über Tauber, der inzwischen CDU-Generalsekretär ist, sagt sie, er verwünsche wahrscheinlich den Tag, an dem er sie dazu überredet hat.

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