Israel: Die stille Revolution der Strengreligiösen


Ultra-orthodoxe Juden in Jerusalem Arbeit, Studium und Militärdienst statt Armut und Abgeschiedenheit – so lässt sich die neue Lebensform einzelner junger ultra-orthodoxer Juden in Israel beschreiben. (Foto: Reuters)
Ultra-orthodoxe Juden in Israel schotten sich von der Gesellschaft ab. Sie studieren die Thora statt zu arbeiten. Doch das ändert sich, zumindest bei einigen. Junge Ultra-Orthodoxe gründen sogar Start-Ups.

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In der abgeschotteten Welt der ultra-orthodoxen Juden Israels vollzieht sich eine stille Revolution: Immer mehr junge Leute interessieren sich neben dem frommen Leben für Technologie, einen Arbeitsplatz und ihre israelischen Landsleute. Experten warnen schon lange davor, dass es Israel auf lange Sicht wirtschaftlich ruinieren könnte, wenn die am schnellsten wachsende Bevölkerungsgruppe sich fast ausschließlich in die Welt heiliger Schriften zurückzieht, allgemeine Bildung ablehnt und mit vielen Kindern von staatlichen Sozialleistungen lebt.

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