Wie die AfD die aktuelle Bundesrepublik abschaffen will


Bild: Ziko van Dijk (CC BY SA 3.0)
Bild: Ziko van Dijk (CC BY SA 3.0)
Fünf Aspekte aus dem AfD-Programm zeigen, was die Partei anstrebt: Deutschland als einen Staat der Mitte beseitigen.

Von Oliver Das Gupta|Süddeutsche.de

Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) ist entstanden aus Protest gegen die Euro-Politik der von Angela Merkel geführten Bundesregierungen. „Alternativlos“ seien die Rettungsmaßnahmen, sagte die Kanzlerin. Einige der bis dahin bei CDU und CSU politisch Beheimateten sahen das nicht so. Der Wirtschaftsprofessor Bernd Lucke und Gleichgesinnte gründeten deshalb 2013 die AfD als Partei des finanzpolitischen und ökonomischen Protestes.

2015 haben Lucke und seine Leute die AfD verlassen, nachdem er vom erstarkten rechtskonservativen, völkischen Flügel als Vorsitzender geschasst worden war. In diese Zeit fiel der Höhepunkt der Krise um die griechischen Staatsfinanzen, unmittelbar darauf erreichte die Wanderungsbewegung von Flüchtlingen in Richtung Mitteleuropa ein bis dahin unbekanntes Ausmaß – „ein Geschenk“ für die AfD, wie es der Vize-Vorsitzende Alexander Gauland nannte.

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