Meeresspiegel: Anstieg doppelt so hoch wie gedacht?


Eiskante des antarktischen Sorsdal-Gletschers. © Robert Ricker, NOAA/NOS/ORR
Land Unter: Neuen Modellen nach könnte der Meeresspiegel-Anstieg doppelt so stark ausfallen wie bisher prognostiziert. Der Grund: In bisherigen Modellen wurden zwei glaziale Prozesse nicht erfasst oder stark unterschätzt, wie Forscher im Fachmagazin „Nature“ berichten. Durch sie könnte allein das abtauende Eis der Antarktis bis 2100 einen Meter zum Meeresspiegel-Anstieg beitragen – das ist zweimal so viel, wie von der IPCC vorhergesagt.

scinexx

Durch den Klimawandel steigt der Meeresspiegel, heute so schnell wie seit 3.000 Jahren nicht. Schon jetzt beginnen selbst vor den Küsten der USA, Inseln im Meer zu versinken, die Gezeiten haben sich verändert und die Eisschmelze in der Westantarktis gilt bereits als unumkehrbar.

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