Beschränktes Denken: Unsere kleine Welt


Vorurteile entstehen im Kopf (imago/blickwinkel)
„Ausländer raus“ rufen die einen, die anderen „Tod den Ungläubigen“ oder „Zerstört das Schweinesystem“. Pegida-Anhänger, Islamisten oder Autonome haben jeweils ihre eigene kleine Welt im Kopf. Ihre Überzeugungen vertreten sie absolut, Diskussionen unerwünscht. Von außen erst einmal schwer nachzuvollziehen. Doch Theorien zu Vorurteilen und Verschwörungstheorien zeigen: Extreme Ansichten entstehen aus ganz normalen psychischen Verarbeitungsprozessen.

Von Volkart Wildermuth | Deutschlandfunk

Die Übergänge sind dabei fließend. Jeder teilt die Welt in „wir“ und „sie“, die meisten glauben erst und suchen dann nach den passenden Fakten. Mit Argumenten alleine lässt sich eine enge Welt nur selten öffnen. Aber die Hirnforschung hat durchaus Wege erforscht, mehr Bewegung ins Denken zu bringen. Merke: alle Menschen haben Vorurteile – es kommt darauf an, was man daraus macht!

Hörtipp: Unsere kleine Welt. Über beschränktes Denken – 3. April – 16:30 Uhr [AUDIO]