„Israel ist Europas wichtigste Verteidigungslinie“


Screengrab Times of Israel
Screengrab Times of Israel
Für Premierminister Benjamin Netanjahu steht fest: Ohne Israel würde sich der IS noch viel weiter ausdehnen. Die Flüchtlingskrise sei nur zu lösen, wenn „man den militanten Islam an der Wurzel packt“.

Von Gil Yaron | DIE WELT

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu empfängt uns in seinem Büro, dem sogenannten Aquarium, und legt gleich los: „Noch bevor wir mit dem Interview beginnen, lassen Sie mich sagen, wie sehr ich Axel Springer schätzte. Mein Vater traf ihn, kurz nachdem mein Bruder bei der Geiselbefreiungsoperation in Entebbe 1976 gefallen war. Sie trafen sich in Berlin in Springers Büro. Er nahm meinen Vater ans Fenster, zeigte auf die Berliner Mauer und sagte ihm: ,Das ist eine Trennlinie. Bis hier: Freiheit. Dort: Sklaverei.'“

Er freue sich, dass Deutschland zum 70. Jubiläum der „Welt“ wiedervereint und frei ist, so Netanjahu weiter. „Aber auf der Welt tobt ein neuer Krieg um Freiheit, um grundlegende Menschenrechte, gegen eine noch viel grausamere Ideologie – den militanten Islamismus. Er will die Welt erobern, viele unterjochen und andere zerstören – darunter meinen Staat. Wir haben wieder eine gemeinsame Mission: sicherzustellen, dass die Freiheit gewinnt.“

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