„Extra3“-Affäre: Martin Schulz kritisiert Erdogan scharf


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Wegen der „Extra3“-Affäre kritisiert EU-Parlamentspräsident Schulz den türkischen Präsidenten Erdogan scharf. Er fordert von der EU klare Worte, was die Lage in der Türkei betrifft.

Frankfurter Rundschau

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) kritisiert den jüngsten Angriff des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan auf die deutsche Pressefreiheit. Es sei „ein starkes Stück“ und „nicht hinnehmbar, dass der Präsident eines anderen Landes verlangt, dass wir in Deutschland demokratische Rechte einschränken, weil er sich karikiert fühlt“, sagte Schulz der Zeitung „Bild am Sonntag“. „Wir müssen Erdogan klar machen: In unserem Land gibt es Demokratie. Ende.“

Schulz forderte eine klare Haltung gegenüber dem türkischen Staatschef. Er kenne Erdogan „lange und gut“. „Er ist ein Mann klarer Worte. Er versteht aber auch klare Worte. Und hier muss man sagen: Lieber Herr Erdogan, Sie sind einen Schritt zu weit gegangen. So nicht“, forderte der SPD-Politiker. Schließlich sei Satire „ein Grundelement der demokratischen Kultur“, mit dem Politiker zu leben hätten – „auch der türkische Staatspräsident“.

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