Erdogan wirft Obama Hinterlist vor


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US-Präsident Obama kritisiert öffentlich die Gängelung der türkischen Presse. Der türkische Präsident Erdogan verteidigt sich – und teilt selbst aus.

Frankfurter Rundschau

Zwischen den Nato-Partnern USA und Türkei verschärft sich der Ton im Streit über die Pressefreiheit. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan wirft seinem US-Kollegen Barack Obama vor, hinter seinem Rücken den Umgang der Türkei mit der Pressefreiheit kritisiert zu haben – das berichtete die Tageszeitung „Hürriyet“ am Sonntag. „Ich war traurig, als ich von der Erklärung erfuhr, die hinter meinem Rücken abgegeben wurde. Während meines Gesprächs mit Obama kam das Thema nicht auf den Tisch“, habe Erdogan gesagt. Obama hatte sich besorgt über die Pressefreiheit in der Türkei geäußert. Er habe Erdogan gemahnt, keine Strategie der Repression zu verfolgen und die demokratische Debatte in dem Land nicht zu stoppen, sagte der US-Präsident. Auch EU-Parlamentspräsident Martin Schulz attackierte Erdogan.

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