Rauchen verändert Erbgut des Ungeborenen


Tabakrauch ist schädlich nicht nur für die Mütter, sondern auch für ihre ungeborenen Kinder. © UFZ / André Künzelmann
Weitreichende Folgen: Wenn eine schwangere Frau raucht, verändert dies wichtige Regulatoren im Erbgut ihres ungeborenen Kindes. Mehr als 400 solcher sogenannter Enhancer in der DNA werden dann unter Umständen dauerhaft modifiziert, wie deutsche Forscher herausgefunden haben. Das könnte erklären, warum solche Kinder später anfälliger für Diabetes, Krebs und Lungenerkrankungen sind.

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Rauchen ist ungesund – soviel ist sattsam bekannt: Die Inhaltsstoffe des Tabakrauchs fördern Lungenkrebs, Gefäßerkrankungen, Rheuma und Impotenz. Sie machen Raucher zudem anfälliger für Infektionen und erschweren die Narkose. Man weiß inzwischen auch, dass das Rauchen während der Schwangerschaft dem ungeborenen Kind schaden kann: Es ist später anfälliger für Lungenkrankheiten, Krebs und Übergewicht.

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