Heinz-Josef Algermissen: Dodo des Monats März 2016


Dodo des Monats März 2016 ©HFR
Dodo des Monats März 2016
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algermissenImmer zur Zeit des Frühlingsvollmondes laufen die christlichen Kirchen zur Hochform auf. So soll der Vollmond, welcher den Frühlingsanfang markiert, Tod und Auferstehung eines gewissen Jesus aus Nazareth kennzeichnen. Die Gestalt ist beliebig, die Geschichte auch, nichts ist belegbar und dem Klub der Christen ist zudem noch der Leichnam ihres Klubvorsitzenden abhanden gekommen. Mit gutem Grund, so kann man behaupten was man will und den Klubmitgliedern die schönsten Geschichten auftischen, es ist wahr, weil es in der Bibel steht. Der Frühlingsanfang war immer ein Fest, der Winter ging, die Natur entfaltete ihre Pracht, Fruchtbarkeit, symbolisch durch die Ostereier ausgedrückt, man hat also nicht die Eier von Jesus angemalt und versteckt, das Christentum hat einfach diesen Anbeginn einer neuen Jahreszeit geklaut und mit einer großen Geschichte des imaginären Gottessohnes verbrämt.

In dieser Zeit, liefen und laufen die Anhängsel des Vizegottes zur Höchstform auf. Zur Zeit des Pessah-Festes gab es 12 Apostel, so die Sage, der römischen Spukgestalt stehen heute mehr als 30.000 Apostel zur Verfügung, die den ganzen Klub zusammenhalten sollen. Inflationäre Entwicklung. Und da es in der Jesus-WG keine Frauen gab, gibt es auch keine weiblichen Apostel, bis heute. Über die Jahrhunderte waren Frauen die dunkle, feuchte Gruft, das Einfallstor des Teufels.
Es sind aber gerade die Pfaffen und Apostel, die sich anmaßen in Sache Familie und Ehe mitreden zu wollen und vor allem Vorschriften zu erstellen. Algermissen ist so ein besonderes Exemplar. Zu vergleichen wäre das, als wenn man sein Auto zwecks Ölwechsel zum Bäcker bringt.

Im Dom zu Fulda erinnerte sich  nun Algermissen, von Staats wegen bezahlter Diener Gottes, an alte glorreiche Zeiten, als man Anders-und Ungläubige bis hin zur Gefahr für Leib und Leben verdammen konnte.
Sein Hass gegen alles Nicht-Christliche bringt er mit folgenden Worten zum Ausdruck:
Heinz-Josef Algermissen

„Der Mensch ohne Ostern lebt unter der gnadenlosen Devise: Was Du bis zu deinem Tod nicht erreicht hast, das hast Du für immer verloren; was Du bis zur Stunde deines Sterbens nicht erjagt hast, das wirst Du nie mehr einholen; was Du hier auf Erden nicht zu Ende bringst, das verendet im wahrsten Wortsinn. Der Mensch ohne Ostern wird darum zu einem großen Sicherheitsrisiko für die Mitwelt, denn seine innere Hektik, diese ausgesprochene oder unausgesprochene Daseinsangst lassen ihn dann auch im Letzten blindwütig zuschlagen und alles zerstören.“

Das ist Hetze, unverfroren ausgesprochener Hass auf alles Nicht-Christliche. Protest gegen solche Hasspredigt, von Seiten der Politik, war nicht zu vernehmen, Frieder Otto Wolf, der Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschland protestierte ganz deutlich. Politik, die schon lange die Rolle des Feudaladels in der Beziehung zu den Kirchen eingenommen hat schweigt bis heute.
Algermissen hat ein Grundgehalt von 9700 Euro, welches das Land Hessen zahlt. Also, alle Ungläubigen, Muslime, Juden, Buddhisten, Hindus bezahlen mit ihren Steuern die Haus-und Hofhaltung des Katholiban Algermissen. Er nimmt das Geld von „Menschen ohne christlichen Glauben, die ein Sicherheitsrisiko für die Mitwelt darstellen.“ Judas war billiger zu haben.
Man sollte diesen katholischen Popanz die Mittel ersatzlos streichen. Weg mit den Länderausgleichzahlungen, ohne weitere Verhandlungen, was Fürsten und Pfaffen vor 200 Jahren verhandelt haben sollte nicht mehr unsere Angelegenheit sein. Die Kirchen gehören in die Selbständigkeit, die sie immer aufs neue beschwören, entlassen. Der Staat als Finanzbüttel der Pfaffen sollte die unsägliche Beziehung beenden.In anderen Ländern ist das auch möglich.

Am gestrigen Tage widersprach das Bistum Fulda den Vorwürfen Algermissen hätte eine Hasspredigt gehalten.

«Die Osterpredigt von Bischof Algermissen hatte keineswegs die Absicht, irgendjemanden zu diffamieren»

Mit Lachtränen in den Augen nehmen wir diesen Blödsinn zur Kenntnis.
In der 174 Quadratmeter großen Wohnung des Apostels findet sich ein Plätzchen für das Nest des Dodos.

Herzlichen Glückwunsch.

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