Öffentliche Schulen und Religion: Vom Kruzifix bis zum Händedruck


Ein Bundesgerichtsurteil von 1990 hält fest, dass das Kruzifix gegen die religiöse Neutralität der öffentlichen Schule verstösst. (Bild: imago)
Der von zwei Buben aus religiösen Gründen verweigerte Händedruck hat nicht nur im Kanton Baselland, sondern in der ganzen Schweiz hohe Wellen geschlagen. Auch die oberste Etage der Politik beschäftigte sich mit dem Vorfall. Bundesrätin Simonetta Sommaruga stellte klar: «Dass ein Kind der Lehrperson die Hand nicht gibt, das geht nicht.»

Von Valerie Zaslawski | Neue Zürcher Zeitung

Seit Gründung des Bundesstaates 1848 ist die Schweiz zwar ein säkulares Land. Der Umgang mit religiöser Vielfalt ist aber gerade für öffentliche Schulen nicht immer einfach. Nicht selten kommt es zu Konflikten, die auf Religion zurückzuführen sind.

Der Händedruck ist dabei nur das jüngste Beispiel in einer langen Reihe von Vorfällen, bei denen der Islam oft, aber nicht immer im Fokus stand. Eine Übersicht ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

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