Haftstrafe für Peter Fitzek: Der Mann, der sich „König von Deutschland“ nennen lässt


Peter Fitzek bei einem seiner zahlreichen Gerichtstermine: Der „König von Deutschland“ inszeniert sich nur zu gerne © Peter Endig/DPA
Peter Fitzek ist gelernter Koch, ehemaliger Videothekenbesitzer und Karatelehrer. Seine wahre Berufung fand der 50-Jährige allerdings erst spät: Oberster Souverän des Königreichs Deutschland – will er sein.

Von Finn Rütten |stern.de

Peter Fitzek muss ins Gefängnis – zumindest wenn es nach dem Amtsgericht Dessau-Roßlau geht. Dieses verurteilte den notorisch unbelehrbaren Verkehrssünder zu 15 Monaten Haft. Fitzek legte Berufung ein, fühlt er sich doch ohnehin zu Unrecht angeklagt. Das Gericht wirft ihm Fahren ohne Führerschein in mehreren Fällen vor -zwei weitere noch nicht rechtskräftige Verurteilungen in gleicher Sache hatte er bereits gesammelt. Doch Fitzek gab schon mehrfach zu Protokoll: alles Mumpitz. Schließlich habe er ja einen Führerschein, nur eben keinen der Bundesrepublik Deutschland, die er obendrein nicht anerkennt. Vielmehr besitze er einen des „Königreich Deutschland“, dessen Souverän er sei. Die von ihm selbstgebauten Dokumente aber will die BRD nicht anerkennen.

weiterlesen