Der fest verankerte Christ als Ideal


jesus_love_noBundesinnenminister De Maiziere lobpreist die deutsche Kultur und das Christentum. Warum eigentlich?

Von Twister (Bettina Hammer) | TELEPOLIS

„Je selbstsicherer, je selbstbewusster wir in unserer Freiheit, unserer Kultur, unserer Herkunft sind, umso eher sind wir imstande, tolerant zu sein und Integration gelingen zu lassen.“ So hat es Thomas de Maiziere formuliert. Doch damit nicht genug, er kommt auch nicht umhin, noch einmal das Christentum nicht nur zu loben, sondern es gegenüber denjenigen, die Angst vor „Überfremdung durch Muslime“ haben, als Ideal zu preisen, das eine ethische Verankerung automatisch mit sich bringt. Dieses Ideal nennt er den „fest verankerten Christen“.

Es ist eine alte Tradition bei der CDU, die nicht aus Zufall das Wort „christlich“ in ihrem Parteinamen trägt, das Christentum zu glorifizieren. In der Darstellung derjenigen Politiker, die dieser Glorifizierung frönen, gibt es nur höfliche, freundliche und den Nächsten liebende Christen, die sich von all jenen, die nicht dieser Religion angehören, positiv abheben.

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