Parzany: Beim Thema Homosexualität geht es um die biblische Wahrheit


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Kritik an „speichelleckerischer Anpassung der evangelischen Kirchen“ – Hintergrund ist eine Kontroverse um den Kurs der evangelikalen Bewegung

kath.net

Beim Streit um den Umgang mit Homosexualität geht es nicht um ein Randthema, wie „manche Verantwortliche im evangelikalen Bereich“ behaupten, sondern um die Autorität der Bibel als Gottes Wort. Diese Ansicht vertritt der Vorsitzende des Netzwerks Bibel und Bekenntnis, Pfarrer Ulrich Parzany (Kassel), auf der Internetseite der Initiative. Hintergrund ist eine Kontroverse um den Kurs der evangelikalen Bewegung. Auslöser waren Äußerungen des Vorsitzenden der Deutschen Evangelischen Allianz, Michael Diener (Kassel), der im Hauptamt Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes ist. Er hatte in Interviews ein neues Denken der Evangelikalen im Blick auf Mission, Politik und Homosexualität gefordert. Diener – er ist EKD-Ratsmitglied – wünschte sich, dass auch Christen, die ihre Homosexualität praktizieren, Mitarbeiter in Gemeinden sein können. Dem widersprachen Teile der evangelikalen Bewegung öffentlich, darunter Parzany, auf dessen Initiative hin im Januar das Netzwerk Bibel und Bekenntnis entstand. Wie er jetzt schreibt, gehört zur geoffenbarten Gottebenbildlichkeit des Menschen die Polarität von Mann und Frau: „Es geht also in dieser Kontroverse um die Wahrheit der biblischen Offenbarung.“

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