Das abenteuerliche Leben des Evolutionsbiologen Robert Trivers


Robert Trivers stürzte sich ins Nachtleben von Kingston und rauchte große Mengen Marihuana. (imago/ZUMA Press)
Er ist einer der berühmtesten lebenden Evolutionsbiologen. Seine Arbeiten zu Altruismus, Selbsttäuschung und egoistischen Genen haben neue Studienfelder begründet. Ebenso spektakulär wie seine Forschung ist das Leben von Robert Trivers. In „Wild Life“ erzählt er von diesen beiden Seiten.

Von Lennart Pyritz | Deutschlandfunk

Viele Wissenschaftler drehen ihre Runden im universitären Elfenbeinturm: Lesen, Laborarbeit, Seminare und wieder Lesen. In seinem Buch „Wild Life“ beweist der berühmte Evolutionsbiologe Robert Trivers, dass es auch abenteuerlicher geht.

„Ein Wissenschaftler erforscht das Leben und er lebt das Leben – und ich wollte nie, dass das eine das andere aussticht.“

So pendeln die wilden Lebenserinnerungen des 73-Jährigen zwischen den efeuberankten Hörsälen renommierter Universitäten und den verschlungenen Pfaden durch den Dschungel des Lebens. Als Student in Harvard bricht er mit Anfang 20 psychisch zusammen. Immer wieder muss er im Lauf seines Lebens wegen einer bipolaren Störung in Behandlung. Und immer wieder zieht es ihn als Forscher in die Wildnis – zu Affen in Indien oder auf Bäumen lebenden Echsen auf Jamaika.

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