Zulassung von Geschiedenen – Keine Änderung der Lehre!


Papst Franziskus während einer Synode zum Thema Familie© Max Rossi/Reuters/Bearb.BB
Papst Franziskus während einer Synode zum Thema Familie© Max Rossi/Reuters/Bearb.BB
„Amoris Laetitia“ darf nicht unabhängig von Bischofssynode sowie bestehender Lehre interpretiert werden, denn das könne zu „falschen Interpretationen“ führen, sagt P. José Granados vom Päpstlichen Institut Johannes Paul II.

kath.net

Den Fernstehenden das Evangelium bringen – das ist ein wesentlicher Auftrag, der aus dem neuen pastoralen Papst-Schreiben „Amoris Laetitia“ hervorgeht, erklärte P. José Granados DCJM, Vizepräsident des Päpstlichen Instituts Johannes Paul II. für Studien zu Ehe und Familie an der Lateran-Universität, in einem Interview. Wesentliche Punkte sind für Granados außerdem, dass die Familien von der Kirche stärker begleitet werden müssen und dass Papst Franziskus konkrete Hinweise zur Kindererziehung gibt.

Was die Zulassung von Geschiedenen, die in einer neuen Beziehung leben, zur Kommunion betrifft, gibt es laut P. Granados keine Änderung der bestehenden Norm. Wenn der Papst eine Änderung in einer so bedeutenden Sache gewollt hätte, wäre hier eine klare Stellungnahme nötig gewesen, erklärte er in einem Interview mit der italienischen Zeitung „La nuova Bussola“.

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