Dodo Thierse: Friedenspotenzial der Religionen nutzen


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Der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse hat dazu aufgerufen, das Friedenspotenzial von Religionen stärker zu nutzen. Derzeit sei es üblich, stets die Gefährlichkeit von Religionen zu betonen, erklärte Thierse am Freitagabend in Berlin. „Das nenne ich Verwechslung von Religion mit Ideologisierung“, so der SPD-Politiker.

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Wer so denke, vergesse, dass nichtreligiöse Ideologien im vergangenen Jahrhundert in Europa viel Gewalt und Terror begründet hätten. Thierse betonte: „Wenn Religion Teil des Problems ist, muss sie auch Teil der Lösung sein“. Er äußerte sich bei einer Veranstaltung zum Thema „Friedensethische Grundsätze und politische Verantwortung im 21. Jahrhundert“, die von der Arbeitsgemeinschaft Christinnen und Christen in der SPD organisiert wurde.

Den Ländern gehe etwas von ihrer kulturellen DNA verloren

Der Leiter des Bereichs Weltkirche und Migration der Deutschen Bischofskonferenz, Ulrich Pöner, verwies auf die zurückgehende Zahl der Christen in den Ländern des Nahen Ostens durch Verfolgung und Flucht. Diesen Ländern gehe damit nicht nur etwas von ihrer kulturellen DNA verloren, so Pöner. Diese Entwicklung habe auch Auswirkungen auf die internationalen Beziehungen. Zudem könne „der Konsens in unserem Land zwischen Christen, Muslimen, Juden und Atheisten gefährden“, warnte Pöner.

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1 Comment

  1. THIERSE VERSCHLEIERT IN GEWOHNTER THEOLOGENMANIER. RELIGION >ist< IDE(E)O'LOGIE' !!!
    VERWECHSELN TUN NUR DIE EINFÄLTIGEN DER DREIFALTIGKEITSGLÄUBIGKEIT UND IHRE RELIGIONSFUNKTIONÄRE !

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