Verschont uns mit der Leidkultur! Die Integration der Muslime ist ein Erfolg


Ein Nicht-Handschlag sorgt für rote Köpfe. bild:Shutterstock
Ein verweigerter Handschlag von muslimischen Schülern hat eine hysterische Debatte ausgelöst. Dabei wird übersehen, dass wir in der Schweiz bei der Integration (fast) alles richtig machen.

Von Peter Blunschi | watson.ch

Glücklich ein Land, das solche Probleme hat. Das denkt man immer wieder, wenn wir uns in der Schweiz über den Standort eines Veloabstellplatzes streiten. Oder über Zimmerpflanzen im Bundeshaus. Es geht uns dermassen gut, dass wir fast zwanghaft «Probleme» kreieren, die keine sind. Oder Banalitäten zur Staatsaffäre hysterisieren. Ein besonders schönes – oder vielmehr trübes – Beispiel erleben wir derzeit mit der Handschlag-Kontroverse in Therwil (BL).

Zwei junge syrische Muslime (14 und 15 Jahre alt) aus streng religiöser Familie wollen ihrer Sekundarlehrerin nicht die Hand geben, weil ihr Glaube es verbiete. Die Schulleitung entschied, dass die beiden Schüler niemandem die Hand geben müssen. Kein sehr glücklicher Beschluss, doch die Reaktionen auch in den Medien spotten jeder Beschreibung.

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