AfD-Nachwuchs und Putin-Jugend verbünden sich


Themenbild. DIE WELT/dpa
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Die Jugendorganisation der AfD stärkt die Beziehungen nach Moskau. Parteivize Gauland begrüßt das Bündnis. Der ukrainische Botschafter in Deutschland reagiert verstimmt.

DIE WELT

Die Kontakte der rechtspopulistischen AfD nach Russland vertiefen sich. Vertreter der AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ (JA) und der „Jungen Garde“ der Partei „Einiges Russland“ von Präsident Wladimir Putin hätten ein Bündnis beschlossen, berichtete der „Spiegel“ am Samstag.

JA-Chef Markus Frohnmaier sagte dem Nachrichtenmagazin: „Auf dem ganzen europäischen Kontinent werden eurokritische und souveränistische Bewegungen immer stärker“. Deshalb sei es für die Junge Alternative „selbstverständlich, diese Aktivitäten in einem neuen Jugendnetzwerk zu bündeln“. Da dürfe Russland nicht fehlen. In der Außenpolitik müsse Deutschland endlich „seine vitalen nationalen Interessen vertreten“, sagte Frohnmaier weiter.

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