Reinheitsgebot: Als noch Fliegenpilz und Kreide im Bier landeten


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Das Reinheitsgebot feiert seinen 500.Geburtstag. Für Deutschlands Bierbrauer ist das Gesetz ein Alleinstellungsmerkmal. Doch für die junge Craft-Beer-Bewegung ist es längst überholt.

Von Carsten Dierig | DIE WELT

Angela Merkel bekommt ihr eigenes Bier. „Wir haben ein paar Hopfensorten zusammengestellt, aus den wir Ihnen ein Kanzlerinnen-Bier brauen“, kündigte Hans-Georg Eils an, der Präsident des Deutschen Brauer-Bundes (DBB). Zum einen die Sorte Herkules, damit Merkel auch scheinbar unlösbare Prüfungen absolvieren kann. Zum anderen Hallertauer Magnum für die Widerstandsfähigkeit. Als drittes Relax, damit die CDU-Politikerin Ruhe und Kraft findet. Und schließlich noch die Sorte Perle, deren Name Eils‘ zufolge selbsterklärend ist. Deutschlands Brauer bedanken sich mit dieser Mischung und dem Bier bei der Bundeskanzlerin für ihren Besuch und ihre Festrede zum 500. Jubiläum des Reinheitsgebotes.

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