Uran aus dem Meer?


Im Mikrotomografen zeigt sich die Struktur der Uran-Fänger-Schnur © DOE/ PNNL
Schnüre als Uran-Fänger: Im Wasser der Weltmeere sind mehr als vier Milliarden Tonnen Uran gelöst. Jetzt haben US-Forscher eine Methode entwickelt, mit der sich dieser wertvolle Rohstoff einfangen lässt. Es reicht aus, mit einem neuen Absorbermaterial beschichtete Schnüre ins Wasser zu hängen und abzuwarten, bis sich genügend Uran angelagert hat, wie erste Tests belegen.

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Auch wenn bei uns in Deutschland der Atomausstieg im Gange ist, sind viele andere Länder für ihre Stromversorgung vorerst noch auf die Atomenergie angewiesen. Und dafür benötigen sie Uran. Doch dieser Rohstoff ist endlich: Die Vorkommen an Land reichen den Schätzungen nach noch für rund 100 Jahre. Zudem ist die Aufbereitung des Uranerzes zu dem in Atomkraftwerken benötigten Uran-235 enorm aufwändig.

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