Schwulen-Aktivisten in Bangladesch zu Tode gehackt


Anfang April gedachten Demonstranten in Dhaka in Bangladesch eines ermordeten Jura-Studenten. Seitdem wurden weitere Blogger und Aktivisten wohl von islamischen Extremisten getötet. © Munir Uz Zaman/
Schon wieder haben wohl Extremisten in Bangladesch Menschen ermordet: Zwei Männer wurden in ihrer Wohnung zu Tode gehackt. Laut einem Bericht hatten sich die Opfer für Schwule und Lesben eingesetzt.

stern.de

Nur zwei Tage nach der brutalen Ermordung eines Englisch-Professors sind in Bangladesch erneut zwei Männer getötet worden. Die beiden Opfer seien in einer Wohnung in der Hauptstadt Dhaka überfallen und „zu Tode gehackt“ worden, teilte ein Polizeisprecher am Montag mit. Laut einem Fernsehbericht handelt es sich bei einem der getöteten Männer um einen führenden Aktivisten der Homosexuellen-Bewegung.

Die Polizei selbst machte keine Angaben zu den Opfern. Der private Fernsehsender Channel 24 berichtete, bei einem der beiden Getöteten handele es sich um den Herausgeber von „Roopbaan“, dem einzigen Magazin im Land für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transsexuelle (LGBT). Nach Polizeiangaben wurde ein dritter Mensch verletzt.

weiterlesen