Ozeane: Klimawandel macht Sauerstoff knapp


Im Golf von Mexiko herrscht schon jetzt Sauerstoffmangel, der Klimawandel wird dies verstärken. © NASA/GSFC, MODIS
Todeszonen im Ozean: Spätestens ab 2030 droht größeren Meeresgebieten ein klimabedingter Sauerstoffschwund. Die Erwärmung wird dann die Aufnahme des Atemgases ins Meerwasser messbar behindern, wie Forscher anhand von Simulationen ermittelt haben. Knapper wird der Sauerstoff dann vor allem in tropischen Meeresgebieten, hier macht sich der klimabedingte Sauerstoffschwund trotz natürlicher Schwankungen deutlich bemerkbar.

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Schon jetzt existieren am Grund einiger Meeresgebiete sauerstoffarme „Todeszonen“, darunter auch in der Ostsee und im Atlantik. Doch durch den Klimawandel könnte sich das Sauerstoffproblem der Ozeane erheblich ausweiten. Zum einen, weil wärmeres Wasser weniger Sauerstoff aufnehmen kann, zum anderen, weil die Durchmischung der verschiedenen Wasserschichten erschwert wird.

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