AfD beschließt Anti-Islam-Kurs


Bild: Ziko van Dijk (CC BY SA 3.0)
Bild: Ziko van Dijk (CC BY SA 3.0)
Nach einer hitzigen Debatte hat die AfD die Ablehnung des Islams in ihrem Grundsatzprogramm verankert. Die Mitglieder stimmten mit großer Mehrheit für die Formulierung „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“.

evangelisch.de

Die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) hat ihren strikten Anti-Islam-Kurs beschlossen. Die Delegierten des Bundesparteitags in Stuttgarts verabschiedeten am Sonntag mit großer Mehrheit das Kapitel „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“ als Teil ihres Grundsatzprogramms. Unter dem Punkt „Kultur, Sprache und Identität“ heißt es weiter, dass „ein orthodoxer Islam, der unsere Rechtsordnung nicht respektiert oder sogar bekämpft und einen Herrschaftsanspruch als allein gültige Religion erhebt“, mit „unserer Rechtsordnung nicht vereinbar“ sei. Dem Beschluss ging eine kontroverse Diskussion voraus.

Die Partei sehe in der „Ausbreitung und Präsenz einer ständig wachsenden Zahl von Muslimen“ eine große Herausforderung, heißt es in dem Programm weiter. Dennoch bekenne sich die AfD „uneingeschränkt zur Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit“. Die Partei wolle jedoch der Religionsausübung Schranken setzen, durch „die staatlichen Gesetze, die Menschenrechte und unsere Werte“.

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