Papst an Muslime: „Wir sind Geschwister!“


Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Sich nicht an „Zerstörung“ gewöhnen, sondern geduldig „aufbauen“: Dazu rät Papst Franziskus allen, die sich im christlich-islamischen Dialog engagieren. Im Vatikan empfing er an diesem Mittwoch Mitglieder des Königlichen Instituts für Interreligiöse Studien aus Jordanien; von diesem Think-tank in Amman ist vor knapp zehn Jahren die Initiative zum berühmten Brief der 138 Islam-Gelehrten ausgegangen.

Radio Vatikan

„Die Arbeit, die Sie leisten, ist eine Arbeit des Aufbauens. Wir leben in einer Zeit, in der wir uns an die Zerstörungen, die Kriege anrichten, gewöhnt haben. Die Arbeit des Dialogs und der Annäherung hilft uns hingegen dabei, aufzubauen.“

Der Brief der 138 Islam-Gelehrten war 2007 eine Reaktion auf interreligiöse Verstimmungen nach der Regensburger Rede des damaligen Papstes Benedikt XVI. Er führte zur Öffnung eines neuen Gesprächskanals zwischen dem Vatikan und der islamischen Welt.

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