Regenburg: Flüchtlinge sollen neben Salafisten-Moschee wohnen


In Regensburg entsteht eine Asylbewerber-Unterkunft für Familien – wenige Hundert Meter von einer Salafisten-Moschee entfernt. Eine CSU-Stadträtin geht auf die Barrikaden. Wie konnte das passieren?

Von Christian Eckl | DIE WELT

CSU-Stadträtin Bernadette Dechant ist eine Kämpfernatur. Die resolute Regensburgerin setzt sich seit Jahren für ihren Stadtteil ein. Sie ist die „Patrona Bavariae“ des Regensburger Stadtostens – eines Ortsteils, in dem Menschen 36 unterschiedlicher Nationalitäten seit Jahren ohne Probleme miteinander leben.

Wie furios Dechant kämpft, haben schon Staatssekretäre am eigenen Leib erfahren – zum Beispiel vor ein paar Jahren, als sie einen Innenstaatssekretär in den Stadtteil zitierte, weil die wilde Wohnhausprostitution ihrer Meinung nach überhandnahm. Nicht dass sie etwas gegen Prostitution per se hätte – doch die hauptberuflich beim Regensburger Bistum beschäftigte Politikerin hatte grundlegend Sorge vor steigender Kriminalität in „ihrem“ Stadtosten.

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