Religion: Soziale Notwendigkeit oder krankhaftes Virus?


Alle Religionen kennzeichnen universale Elemente wie Sinnfindung, moralische Orientierung und den Glauben an übernatürliche Mächte. (imago stock&people / Westend 61)
Jede bekannte Kultur basiert auf einem religiösen Fundament. Religion spielt in der Menschheitsgeschichte eine nicht zu unterschätzende Rolle. Wissenschaftler suchen schon lange nach Erklärungen dafür, warum Menschen glauben – und verfolgen auch heute noch sehr unterschiedliche Ansätze.

Von Barbara Weber | Deutschlandfunk

„Nachdem der Herr Jesus zu ihnen gesprochen hatte, wurde er hinaufgenommen in den Himmel und setzte sich zur Rechten Gottes.“

Evangelium nach Markus

„Wenn die Pferde Götter hätten, sähen sie wie Pferde aus“

Xenophanes von Kolophon (ca. 570 v.Chr. – ca. 470 v.Chr.)

„Wer ist denn der, der mit ihm sich an Königswürde messen könnte

Und zu sagen vermag wie Gilgamesch: „Ich, ja, ich bin der König!“? –

„Gilgamesch“ ist er seit dem Tage, da er geboren, mit Namen genannt.

Zwei Drittel an ihm sind Gott, doch sein (drittes) Drittel, das ist der Mensch.“

Gilgamesch Epos, erste Tafel, circa 2000 v. Chr., in der Übersetzung von Stefan Maul.

Abhängig von Betrachtungsweise und Weltanschauung gibt es unterschiedliche Definitionen von Religion. Aber alle Religionen kennzeichnen universale Elemente wie Sinnfindung, moralische Orientierung und den Glauben an übernatürliche Mächte.

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