David Attenborough: Er macht uns Staunen über die Wunder der Welt


© dpa Kesser Käfer? Nicht ganz. Der Baumhummer, mit dem Sir David Attenborough gerade Bekanntschaft schließt, gehört zur Ordnung der Gespensterschrecken.
Für die Briten ist er ein nationaler Schatz, mit seinen Beiträgen in der BBC setzt er Maßstäbe. Nun wird der Naturfilmer David Attenborough neunzig. Er gibt ein Beispiel für ein gelungenes Leben.

Von Gina Thomas | Frankfurter Allgemeine

Wenn es heute noch jemanden gibt, der das Gründungsideal der BBC verkörpert – nämlich zu bilden, zu unterhalten und zu informieren –, dann ist es David Attenborough. Sechs Jahrzehnte lang hat er es verstanden, seine Passion für die Natur in ebenso lehrreichen wie unterhaltsamen Fernsehsendungen zu vermitteln. Seine Dokumentationen über die Rätsel der Organismen unseres Planeten sind Maßstab und Vorbild für das Genre des Naturfilms. Durch ihn haben Zuschauer dank Zeitrafferaufnahme oder dem 3D-Film nicht nur die Evolutionsgeschichte als wundersames Spektakel erlebt. Ohne belehrend oder salbadernd zu sein, hat Attenborough mit sachlicher Begeisterung das Bewusstsein für das prekäre Gleichgewicht zwischen dem Menschen und seiner Umwelt geweckt.

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