Krater als Wiege des Lebens?


Kometen brachten vielleicht nicht nur Lebensbausteine zur Erde, sie schufen dort auch „Wiegen des Lebens“. © Igor Zhuravlov / thinkstock
Doppelte Lebensbringer: Das erste irdische Leben könnte in den Einschlagskratern von Kometen entstanden sein. Denn wenn diese in flachen Meeren lagen, konnte sich in ihrem Krater eine geschützte, optimal für chemische Synthesen geeignete Umgebung bilden. Darauf deuten Analysen des Sudbury-Kraters in Kanada hin. Damit lieferten die Kometen vielleicht nicht nur Zutaten und Energie für die Lebensentstehung, sondern auch gleich die „Wiege“ dafür.

scinexx

Bei der Entstehung des ersten Lebens in der „Ursuppe“ gibt es ein großes Problem: Im freien Wasser verdünnen sich die Zutaten zu stark, um sich zu Biomolekülen zusammenzulagern. Unter anderem deshalb vermuten Forscher die Wiege des Lebens heute eher in Poren im Vulkangestein, in Tonblasen, an unterseeischen Geysiren oder sogar in heißen Tümpeln an Land. Außerdem spricht inzwischen einiges dafür, dass zumindest einige Bausteine des Lebens aus dem All auf die Erde gekommen sein könnten – durch den Einschlag von Kometen.

weiterlesen

1 Comment

Kommentare sind geschlossen.